Solarzellen und Windräder

Photovoltaik boomt in Deutschland. Immer mehr Haushalte und Unternehmen setzen auf eigene Solaranlagen, um sich unabhängiger von steigenden Strompreisen zu machen und aktiv zur Energiewende beizutragen. Doch mit dem rasanten Wachstum der Solarenergie entstehen neue Herausforderungen: An sonnigen Tagen produziert Deutschland oft mehr Strom, als aktuell verbraucht wird. Die Folge? Die Strompreise an der Börse werden negativ. Bislang erhielten Betreiber von PV-Anlagen dennoch eine feste Einspeisevergütung. Das ändert sich nun mit dem neuen Solarspitzengesetz, das voraussichtlich im März 2025 in Kraft tritt.

Aber keine Sorge: Für Besitzer einer bestehenden Anlage ändert sich nichts. Und für neue Anlagen gilt: Wer clever plant, kann weiterhin von seiner Solaranlage profitieren – und sogar noch mehr herausholen! Hier erfährst du, was sich ändert und wie du deine Photovoltaikanlage optimal auf die neuen Regelungen abstimmen kannst.

Die wichtigsten Änderungen auf einen Blick

Keine Einspeisevergütung bei negativen Strompreisen

Bisher erhielten Betreiber von PV-Anlagen eine garantierte Vergütung für den eingespeisten Strom – selbst wenn der Börsenstrompreis negativ war. Mit dem neuen Gesetz entfällt diese Vergütung für neu installierte Anlagen in solchen Zeiträumen. Da es im Jahr 2024 bereits 457 Stunden mit negativen Strompreisen gab, ist es umso wichtiger, den Eigenverbrauch zu maximieren oder Strom flexibel zu speichern. Die gute Nachricht: Die betroffenen Stunden werden ans Ende der 20-jährigen EEG-Förderung angehängt, sodass langfristig keine Einnahmen verloren gehen.

Einspeisebegrenzung auf 60 % für neue Anlagen ohne Steuerbox

Wer eine neue PV-Anlage installiert, darf vorerst nur 60 % der Nennleistung ins Netz einspeisen – es sei denn, es wird eine sogenannte Steuerbox integriert. Diese Steuerbox ermöglicht eine netzdienliche Einspeisung, die Überlastungen verhindert und die Netzstabilität erhöht. Sobald diese Technologie nachgerüstet wird, entfällt die Begrenzung, und die Anlage kann wieder mit voller Leistung einspeisen. Bestandsanlagen sind von dieser Regelung nicht betroffen.

Erleichterte Direktvermarktung

Betreiber von PV-Anlagen bis 100 kWp erhalten künftig einfacheren Zugang zur Direktvermarktung. Das bedeutet, dass sie ihren Strom flexibel an der Strombörse verkaufen können. Die Teilnahme bleibt freiwillig, doch durch gezieltes Energiemanagement kann sich die Direktvermarktung finanziell lohnen. Besonders in Kombination mit einem Batteriespeicher lassen sich lukrative Zeitfenster für die Stromeinspeisung nutzen.

Pflicht zur Installation von Smart Metern

Um eine bessere Steuerung der Stromflüsse zu ermöglichen, wird für neue Anlagen ab 7 kWp die Installation eines intelligenten Stromzählers (Smart Meter) verpflichtend. Diese Geräte messen den Stromverbrauch in Echtzeit und ermöglichen eine effizientere Steuerung des Energiehaushalts. Wer kein Smart Meter installiert, unterliegt der 60 %-Einspeisegrenze. Mit einem Smart Meter kann zudem von dynamischen Stromtarifen profitiert werden, indem der Verbrauch gezielt auf günstige Preiszeiten verlagert wird.

Was bedeutet das für dich als Anlagenbetreiber?

Bestehende PV-Anlagen: Keine unmittelbaren Änderungen

Falls du bereits eine Photovoltaikanlage besitzt, kannst du aufatmen: Deine Einspeisevergütung bleibt wie gehabt bestehen. Auch die 60 %-Begrenzung betrifft dich nicht. Allerdings kannst du freiwillig auf die neuen Regelungen umsteigen und von den neuen Direktvermarktungsmöglichkeiten profitieren.

Neue PV-Anlagen: Intelligentes Energiemanagement wird entscheidend

Für alle, die ab März 2025 eine neue Photovoltaikanlage installieren, wird es umso wichtiger, den erzeugten Strom optimal zu nutzen. Eine clevere Kombination aus Photovoltaik, Batteriespeicher und dynamischem Stromtarif bietet eine ideale Lösung. Besonders mit einem intelligenten Energiemanagementsystem können Haushalte ihren Verbrauch an günstige Preisfenster anpassen und so erhebliche Einsparungen erzielen.

SUNCENT15: Dein Weg zu 15 Cent Stromkosten

Bei naturwaerme setzen wir auf ein zukunftsweisendes Konzept: SUNCENT15. Dieses Modell kombiniert eine Photovoltaikanlage mit einem Batteriespeicher und einem dynamischen Stromtarif. Das Ziel? Einen durchschnittlichen Strompreis von nur 15 Cent pro kWh für dich zu erreichen!

So funktioniert es:

  • Eigenverbrauch optimieren: Der Solarstrom, den deine PV-Anlage erzeugt, wird vorrangig direkt in deinem Haushalt genutzt.
  • Batteriespeicher intelligent nutzen: Überschüssiger Strom wird gespeichert, statt ihn zu ungünstigen Bedingungen ins Netz einzuspeisen.
  • Dynamische Strompreise ausnutzen: Wenn Strompreise an der Börse niedrig oder sogar negativ sind, lädt dein Speicher sich mit günstigem Netzstrom auf.
  • Intelligentes Energiemanagement: Durch eine smarte Steuerung wird dein Stromverbrauch so optimiert, dass du zu den besten Konditionen Strom beziehst, verbrauchst und speicherst.

Warum sich Photovoltaik trotz des Solarspitzengesetzes weiterhin lohnt

Auch mit dem Solarspitzengesetz bleibt die Investition in eine PV-Anlage hochattraktiv. Warum?

  • Eigenverbrauch spart am meisten: Der Netzstrompreis liegt aktuell bei ca. 30 Cent pro kWh – mit deiner PV-Anlage kannst du diesen teuren Einkauf vermeiden.
  • Batteriespeicher machen unabhängig: Selbst wenn du keine Vergütung für Einspeisung bekommst, kannst du deinen Strom einfach speichern und später nutzen.
  • Dynamische Tarife bieten neue Chancen: Durch flexible Strompreise kannst du günstige Zeitfenster für den Bezug und die Speicherung nutzen.

Jetzt auf die richtige Kombination setzen

Das Solarspitzengesetz bringt einige Veränderungen mit sich, die die Photovoltaikbranche langfristig flexibler und nachhaltiger machen. Für dich als (zukünftigen) Anlagenbetreiber bedeutet das vor allem eins: Setze auf Eigenverbrauch, intelligente Steuerung und Batteriespeicher!

Mit unserem Konzept SUNCENT15 kannst du auch weiterhin von günstigem Solarstrom profitieren und deine Energiekosten langfristig optimieren. Lass dich von uns beraten und starte jetzt in deine unabhängige Energiezukunft!

Du möchtest mehr erfahren? Kontaktiere uns und wir zeigen dir, wie du das Maximum aus deiner PV-Anlage herausholst!

Über den Autor: Anna Fuchs

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