Wärmepumpe mit Euro-Scheinen

Wärmepumpen sind die Zukunft des Heizens – klimafreundlich, sparsam und wartungsarm. Aber was kostet der Einbau, und welche Förderungen gibt es? Wir erklären dir die wichtigsten Faktoren, die den Preis einer Wärmepumpe beeinflussen, und zeigen dir, wie du mit den richtigen Zuschüssen bis zu 70 % der Kosten zurückbekommen kannst.

Die wichtigsten Fakten im Überblick:

  • Die Anschaffungskosten für Wärmepumpen variieren je nach Systemart und liegen inklusive Montage zwischen etwa 20.000 und 45.000 €.
  • Staatliche Förderungen von bis zu 70 % der Investitionskosten machen den Umstieg auf eine Wärmepumpe besonders attraktiv.
  • Wärmepumpen sind im Betrieb effizienter und günstiger als klassische Heizsysteme wie Öl- oder Gasheizungen.
  • Bei richtiger Dimensionierung und optimalem Betrieb amortisiert sich die Investition meist innerhalb eines Jahrzehnts.

Welche Faktoren beeinflussen die Kosten einer Wärmepumpe?

Die Gesamtkosten einer Wärmepumpe setzen sich aus verschiedenen Komponenten zusammen. Hier sind die wichtigsten Faktoren, die den Preis bestimmen:

  1. Art der Wärmepumpe: Es gibt verschiedene Wärmepumpentypen – darunter Luft-Wasser-, Erd- und Wasser-Wasser-Wärmepumpen. Jede dieser Varianten nutzt eine andere Energiequelle und bringt damit spezifische Vor- und Nachteile mit sich. Luft-Wasser-Wärmepumpen sind dabei besonders beliebt, da sie vergleichsweise einfach zu installieren und oft günstiger sind als andere Systeme.
  2. Leistung und Größe der Wärmepumpe: Die Heizleistung, die für dein Zuhause erforderlich ist, hängt von Faktoren wie der Wohnfläche und der Dämmung ab. Größere Häuser oder schlechter gedämmte Gebäude benötigen eine leistungsfähigere Wärmepumpe, was die Kosten erhöht.
  3. Installation und Standortbedingungen: Die Kosten für die Installation variieren je nach Gebäudetyp und -lage. Besonders bei Erd- oder Wasser-Wasser-Wärmepumpen kommen höhere Installationskosten hinzu, da hierfür Bohrungen oder Grabungen notwendig sind. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe lässt sich hingegen unkomplizierter installieren, da sie einfach an die Außenluft angeschlossen wird.
  4. Wartung und Betriebskosten: Auch nach der Anschaffung entstehen Betriebskosten, die allerdings im Vergleich zu konventionellen Heizungen oft geringer sind. Moderne Wärmepumpen arbeiten sehr effizient und können bei regelmäßiger Wartung über viele Jahre hinweg zuverlässig Wärme liefern.
  5. Förderungen: Der Staat fördert Wärmepumpen mit mehreren Programmen und Boni, die die Kosten erheblich senken können.

Durchschnittliche Kosten für eine Wärmepumpe

Die durchschnittlichen Kosten für eine Wärmepumpe variieren je nach Typ und liegen in der Regel zwischen 20.000 und 45.000 Euro. Diese Spanne umfasst die Anschaffung, Installation und die eventuell nötigen Erschließungskosten, etwa für Bohrungen oder Erdarbeiten. Während Luft-Wasser-Wärmepumpen häufig die kostengünstigste und einfachste Option darstellen, können Erd- und Wasser-Wasser-Wärmepumpen aufgrund des höheren Installationsaufwands teurer sein. Der genaue Preis hängt vom Gebäude, dem individuellen Wärmebedarf und den Gegebenheiten des Installationsorts ab. Durch Förderungen können die Kosten jedoch erheblich gesenkt werden.

Fördermöglichkeiten: Bis zu 70 % der Kosten sparen

Die Anschaffungskosten einer Wärmepumpe können durch staatliche Förderungen erheblich gesenkt werden. Die wichtigsten Förderprogramme und Boni im Überblick:

  1. Grundförderung: 30 % für alle
    Die Grundförderung beträgt 30 % der Kosten und ist für fast alle Wärmepumpentypen verfügbar, sofern sie in einem bestehenden Gebäude installiert werden und Effizienzanforderungen erfüllen. Moderne Wärmepumpen, die die Standards erfüllen, sind in der Regel förderfähig.
  2. Effizienzbonus: 5 % für umweltfreundliche Technik
    Entscheidest du dich für eine besonders umweltfreundliche Wärmepumpe, gibt es den Effizienzbonus von 5 % zusätzlich zur Grundförderung. Dieser Bonus gilt für Wärmepumpen, die natürliche Kältemittel verwenden oder Erdwärme als Energiequelle nutzen.
  3. Klimageschwindigkeitsbonus: 20 % für den schnellen Umstieg
    Der Klimageschwindigkeitsbonus in Höhe von 20 % richtet sich an Eigentümer, die ihre alte fossile Heizung frühzeitig gegen eine Wärmepumpe tauschen. Dieser Bonus gilt für eine Vielzahl alter Heizsysteme und belohnt die Entscheidung, auf eine nachhaltige Heiztechnik umzusteigen.
  4. Einkommensbonus: 30 % für Haushalte mit geringerem Einkommen
    Der Einkommensbonus von 30 % richtet sich an Haushalte, deren zu versteuerndes Einkommen 40.000 Euro jährlich nicht übersteigt. Dieser Bonus hilft besonders einkommensschwächeren Haushalten, auf nachhaltige Heiztechnik umzusteigen.

Das Tolle an diesen Förderungen: Sie lassen sich kombinieren! Die Grundförderung kann mit dem Effizienz-, Klima- und Einkommensbonus verknüpft werden, sodass bis zu 70 % der Kosten durch Förderungen gedeckt werden können. Das macht die Umstellung auf eine Wärmepumpe finanziell besonders attraktiv.

Bereit für deine Wärmepumpe?

Wenn du bereit bist, auf eine umweltfreundliche Heiztechnik umzusteigen, dann lass dich von uns beraten! Bei naturwaerme sind wir deine Experten für Wärmepumpen und unterstützen dich gerne dabei, die beste Lösung für dein Zuhause zu finden – natürlich inklusive aller Fördermöglichkeiten.

Kontaktier uns einfach und finde heraus, wie viel du sparen kannst!

Über den Autor: Anna Fuchs

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